Kevin Kuhn triumphiert erneut - Sieg in Mettmenstetten
02.10.2022 - Radquer Mettmenstetten
Zweiter Sieg im zweiten Rennen – die Form stimmt bei Kuhn
Nach dem Auftakt vor einer Woche in Illnau ist die Radquersaison nur eine Woche später mit dem Rennen in Mettmenstetten so richtig lanciert. Kevin Kuhn zeigte dabei erneut, dass seine Form stimmt. Kuhn zum Rennbeginn: «Es hat alles super gepasst heute. Ich merkte, dass ich sehr stark bin. Da es stark abtrocknete aufs Rennen musste ich das Material noch richtig abstimmen.» Als Kuhn das richtige Material beisammen hatte, verschärfte er das Tempo – dies war in der dritten Runde. Seine Konkurrenten vermochten nicht zu reagieren und Kuhn fuhr einen beachtlichen Abstand heraus. Kuhn gewann das Rennen überlegen mit etwas mehr als einer halben Minute Vorsprung auf den Franzosen David Menud. Timon Rüegg komplettierte das Podest als Dritter. Kuhn im Ziel über sein Rennen: «Meine Form ist sicherlich gut. Ich erhoffe mir jedoch noch etwas frischere Beine für den Weltcup in Tabor.» Der Weltcup in Tabor findet am 23. Oktober 2022 statt - bis dahin bleibt dem Gibswiler noch etwas Zeit, die gewünschte Spritzigkeit zu erreichen.
Jana Glaus erkämpft sich den fünften Rang
Glaus startete in der Kategorie Elite Frauen. Erfreulicherweise gibt’s im neu lancierten Cup für die ersten drei U19 Fahrerinnen eine separate Ehrung. Ein zusätzlicher Ansporn, der beflügeln kann. Jana Glaus über die Bedingungen in Mettmenstetten: «Die Strecke hat mir sehr gefallen. Sie ist mit vielen Kurven gezeichnet, hat aber auch einige technische Elemente drin, wie Hürden und zwei Treppenstufen. Diese Elemente machen mir besonders Spass.» Durch den Regen und die vielen anderen Rennen war das Terrain beim Elite Frauen Rennen massiv gezeichnet. Es hatte viele Spuren und die Wiesenpassagen waren inzwischen sehr tief zu befahren. Dementsprechend nahmen die Laufpassagen zu. Glaus weiter zu ihrem Rennen: «Die vielen Laufpassagen waren sehr hart und kräfteraubend. Während unserem Rennen hat es nicht geregnet und dadurch wurde der Schlamm klebriger. Ich musste oftmals das Velo wechseln.» Die Bedinungen forderten die Betreuer wie auch die Fahrer. Jana Glaus erreichte den fünften Schlussrang und den zweiten Rang in der U19 Wertung. «Ich bin sehr zufrieden mit meinem heutigen Rennen und diesem Resultat», so Glaus weiter. Larissa Rossner beendete das Rennen auf dem 15. Rang.
Podestplatz für Thierry Gafner beim Amateure / Masters Rennen
Auf einen actionreichen Rennbeginn kann Thierry Gafner zurückblicken. Der Start verlief für Gafner alles andere als optimal. In der dritten Kurve kollidierte Gafner mit dem Velo eines gestürzten Fahrers. Beim Ausweichen touchierte er einen Pfosten und verfing sich im Absperrband. Dennoch fand er seinen optimalen Tritt und konnte auf den dritten Zwischenrang vorpreschen. Er übernahm sogar in der zweiten Runde kurzzeitig die Führung. Ein weiterer Defekt, Kette rausgefallen, kostete Gafner wieder einige Plätze. «Nach diesen Defekten entschied ich mich, mein Velo jede Runde zu wechseln. So konnte ich weitere Vorfälle vermeiden.» In der dritten von fünf Runden lag Gafner auf dem dritten Zwischenrang. «Über die restliche Renndauer konnte ich mein Tempo hochhalten. Ich fuhr den dritten Rang ins Ziel», so Gafner weiter. Bei den «Cross for all» klassierte sich Markus Kuriger als Achter. Matthias Rüegg sicherte sich den 15. Schlussrang.
Alle Resultate:
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