Guter Weltcup-Abschluss von Kevin Kuhn
24.01.2026 - UCI Cyclocross Worldcup #11 Maasmechelen (NED)
Kuhn in den Topten in Maasmechelen
Beim Cyclocross-Weltcup im belgischen Maasmechelen stand für die Elite-Herren ein schnelles und anspruchsvolles Rennen auf dem Programm. Die trockene Strecke mit vielen kurzen Anstiegen sorgte für spannende Rennen und verlangte von den Fahrern sowohl physisch als auch technisch alles ab. Kevin Kuhn (Heizomat-Cube) erwischte einen sehr guten Start und positionierte sich an der Spitze. Bis etwa zur Rennhälfte konnte er sich in der Spitzengruppe behaupten und zeigte ein starkes Rennen. Im weiteren Rennverlauf blieb Kuhn ruhig und konnte den hohen Rhythmus durchziehen und die Position halten. Einzig einmal wurde ihm einer der vielen Steine auf der Strecke zum Verhängnis und er musste nach einem Platten das Fahrrad wechseln, viel Zeit verlor er dadurch zum Glück nicht. Am Ende wurde seine Leistung mit einem starken 7. Rang belohnt, dem besten Weltcup-Resultat der laufenden Saison. Kuhn berichtete: „Nach bisher nicht ganz optimaler Weltcupsaison, bin ich mit diesem Resultat sehr zufrieden und auch mein Gefühl heute war richtig gut.“ Der Sieg in Maasmechelen ging an Mathieu van der Poel (NED) vor Tibor del Grosso (NED) +0:03 und Niels Vanderputte (BEL) +0:04.
25.01.2026 - UCI Cyclocross Worldcup #12 Hoogerheide (NED)
Positionskämpfe für Kuhn in Hoogerheide
Bereits am Sonntag stand mit dem letzten Cyclocross-Weltcup der Saison in Hoogerheide der nächste Einsatz auf dem Programm. Ähnlich wie am Vortag präsentierte sich die Strecke trocken und sehr schnell, was erneut ein intensives und taktisch geprägtes Rennen versprach. Kevin Kuhn vom Team Heizomat-Cube erwischte diesmal keinen optimalen Start. In der Anfangsphase wurde er etwas eingeklemmt und fand sich zunächst um Position 20 wieder. Davon liess sich Kuhn jedoch nicht aus der Ruhe bringen und begann in den folgenden Runden, sich Schritt für Schritt nach vorne zu arbeiten. Im weiteren Rennverlauf schloss Kuhn zur grossen Verfolgergruppe auf, in der das Rennen zunehmend taktisch wurde. Dort kämpfte er vor allem im hinteren Teil der Gruppe intensiv um die Positionen und behauptete sich bis zum Schluss. Am Ende überquerte er die Ziellinie auf einem soliden 13. Rang und berichtete: „Die Positionen waren heute sehr umkämpft und ich spürte das Rennen von gestern noch in den Beinen. Ich nehme diese zwei guten Rennen mit für die WM nächste Woche.“ Der Sieg in Hoogerheide ging, wie bereits am Vortag, an Mathieu van der Poel (NED) vor Tibor del Grosso (NED) +1:20 und Niels Vanderputte (BEL) +1:20.
Mit zwei guten Rennen an diesem Weltcup-Wochenende bestätigt Kevin Kuhn seine gute Form und zeigt, dass er bereit ist für die Weltmeisterschaft vom nächsten Wochenende in Hulst (NED). Ebenfalls wird dort Jana Glaus bei den U23 Frauen um ein gutes Resultat fahren.