, Lüthi Jil / tw

2. Lauf der Bike Word Race Series in Wetzikon

Die Strecke in Wetzikon ist bekannt für wenige Höhenmeter und viele Kiesabschnitte. Einzig wurde auf dieses Jahr die Schlaufe im Wald leicht angepasst, trotzdem ist die Strecke immer noch sehr schnell geblieben. Die Fahrer konnten sich auf spannende Kämpfe bei sonnigem Wetter freuen.

26.05.24 – Bike World Race Series Wetzikon

Knapp am Sieg vorbei, Podestplatz für Pema Federer in der Kategorie Open

Nach einer guten und intensiven Trainingswoche absolvierte Pema in Wetzikon nochmals ein Trainingsrennen, von welchem er wie folgt berichtet: "Der Start gelang mir gut und ich konnte die erste Runde in der Führungsgruppe beenden. In der zweiten von neun Runden konnte sich Konny Looser vom Rest der Gruppe lösen und fuhr in den folgenden 2-3 Runden alleine vorne. Durch gute Führungsarbeit in unserer Gruppe konnten wir ihn etwa bei Rennhälfte wieder einholen. Danach wurde das Rennen extrem taktisch gefahren. Es wurde konstant attackiert und kaum wurde ein Fahrer eingeholt, war das Tempo wieder draussen. Zwei Runden vor Schluss waren wir nur noch zu viert an der Spitze. Nach weiteren sehr intensiven Angriffen der Konkurrenten gingen wir zu viert in die letzte Runde. Ich attackierte vor dem Waldabschnitt in der Hoffnung, mich vom Rest der Gruppe lösen zu können. Dies gelang mir nur mässig, da wir auch von überrundeten Fahrern aufgehalten wurden. Ich wusste, dass ich als Erster in den Schlussabschnitt muss, da man dort nur noch schwer überholen kann. Zu dritt sprinteten wir in den Schlussabschnitt hinein, wobei ich als Erster rein fahren konnte. In einer der letzten Linkskurven fuhr ich zu wenig links und wurde von den anderen zwei Fahrern abgedrängt. Schlussendlich beendete ich das Rennen auf Platz 3. Ich bin zufrieden mit dem Rennen, auch wenn es sehr ärgerlich ist, wie ich diesen Sieg vergeben habe. Solche Momente braucht es leider auch und dieser Fehler wird mir sicherlich kein zweites Mal passieren."

 

Thierry Gafner berichtet von einem sehr guten Start ins Rennen. Er konnte sich zu Beginn vorne zeigen und machte etwas Tempo, sodass sich das Feld in die Länge zog und erste Kontrahenten abfielen. Ab der zweiten Runde fuhr Gafner sein eigenes Rennen und war alleine unterwegs. Dies ging auf der abgetrockneten Strecke sehr gut, er fand seinen Rhythmus. Die zweitletzte Runde nahm er dann in Angriff mit einer Kontrahentengruppe, welche ihn einholte. Sie fuhren zusammen bis zum letzten Aufstieg, in welchem Gafner versuchte, sie mit einer Tempoverschärfung loszuwerden. Dies funktionierte an sich sehr gut, nur rutschte Gafner kurz vor der Abfahrt in einer Linkskurve weg und stürzte. Seine Kontrahenten zogen an ihm vorbei und waren nicht mehr einzuholen bis ins Ziel, auch weil Gafner nach dem Sturz noch den Lenker ausrichten musste, wodurch noch weitere Sekunden verloren gingen. Im Ziel resultiere dadurch wie auch schon im Auftaktsrennen der 9. Rang, womit sich Gafner zufrieden zeigt. 

 

U19 - 2. Platz für Joe Wittenwiler und auf dem 5. Platz folgend Mike Frischknecht

Joe Wittenwiler berichtet von einem super Rennen in Wetzikon. Er konnte von Anfang an vorne mitfahren. Das Tempo erhöhte er selbst in der drittletzten Runde am Aufstieg. Sein Kontrahent konnte dem aber folgen und konterte zugleich. Joe war es möglich immer wieder näher zu kommen, jedoch reichte es nie ganz, um die Lücke zu schliessen. Das Rennen beendete er somit nach acht Runden auf dem zweiten Platz und übernahm damit sogleich das Leadertrikot. 

In derselben Kategorie startete Mike Frischknecht ins Rennen, er kommentiert seinen Renneinsatz wie folgt: 

"Der Start verlief gut und ich konnte mich gut positionieren. Nachdem ich im Zielgelände die Spitzengruppe verlor, fuhr ich die ersten paar Runden in einer Zweiergruppe. Danach fuhr ich lange Zeit alleine im Wind. Die Aufstiege konnte ich gut pushen, jedoch konnte der Fahrer hinter mir von der Spitzengruppe der anderen Kategorie profitieren, die ihn bis zu mir führten und er konnte mich schliesslich im Zielgelände  überholen.

Im Ziel war ich komplett fertig, da ich alles aus mir rausholen konnte. Ich bin zufrieden über meinen 5. Platz." 

 

Sonam Federer mit Sturz im Rennen der U17

Für Sonam Federer verlief das Rennen etwas unglücklich, er stürzte in der ersten Runde und verlor dadurch den Anschluss an die Spitzengruppe. Sobald er wieder fest im Sattel sass, bestritt er die verbleibenden Runden in seinem Rhythmus. Dies gelang ihm gut, im Ziel resultierte der 5. Rang. 

 

Rang 6 für Laura Zberg bei den Damen

Als Leaderin konnte Laura das Rennen in Wetzikon in Angriff nehmen. Ihr Start war nicht schlecht und sie konnte sich in der Mitte des Feldes positionieren. In der ersten Runde ging dann eine Lücke zu den Führenden auf, wobei Laura nicht mitgehen konnte, sie fuhr ihren eigenen Rhythmus weiter. Die letzten Runden wurden dann sehr hart, da die nächsten Verfolgerinnen immer näher kamen. Zum Glück war es Laura möglich, einen kleinen Vorsprung auf die Verfolgerinnen bis ins Ziel zu retten. Mit dem Rennen ist Laura zufrieden, sie konnte ans Limit gehen, es resultierte Rang 6. 

 

Zu den weiteren Resultaten